Sporthund Hundekekse

Rezept für ca. 180-200 g Hundekekse

Zutaten:

1 reife Banane

1 Dose (125 g) Thunfisch (im eigenen Saft)

100 g Buchweizenmehl

20 g gemahlene Haselnüsse

2 – 3 EL SPORTHUND Fischöl (hier erhältlich)

Zubereitung:

1. Banane mit einer Gabel zerdrücken

2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen

3. Teig ca. 3-4 mm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen

4. Bei 180 °C ca. 20-30 Minuten backen (wenn die Kekse dicker sind, muss die Backzeit entsprechend verlängert werden). Um die Feuchtigkeit aus dem Backofen entweichen zu lassen, einfach die letzten 5-10 min Backzeit die Backofentür ein Stück offen lassen.

5. Über Nacht auskühlen lassen und dann in eine Tüte oder Dose verpacken.

Tipp: Wenn die Kekse ein bisschen bunter sein sollen, kann etwas gekochte und pürierte Karotte, Spinat oder Rote Beete hinzugegeben werden. Diese Zutaten sollten am besten eingekocht werden, damit die Flüssigkeit verkocht. Ansonsten einfach etwas mehr Buchweizenmehl dazugeben bis der Teig nicht mehr klebt.

Nähere Infos zu den einzelnen Zutaten

Fischöl

Fischöl enthält sehr viele Omega-3 Fettsäuren. Diese sind nicht nur für Menschen sondern auch für Hunde lebensnotwendig. Dabei kann der Körper diese nicht selbst herstellen. Sie fördern bereits im Mutterleib die Entwicklung des ungeborenen Welpen, vor allem das Gehirn, die Muskulatur, sowie die Gelenke und das Herz profitieren davon. Zudem unterstützt Omega-3 das Herz-Kreislauf-System und dessen Funktionen im zunehmenden Alter.

Da Omega-3 Fettsäuren für alle Körperzellen essentiell wichtig sind, sollten unsere vierbeinigen Freunde – genauso wie auch der Mensch – diese täglich zu sich nehmen. Ein Mangel an Omega-3 kann bei allen Säugetieren zu trockener Haut, Schuppen, Haarverlust, Hautkrankheiten und Juckreiz führen.

Omega-3 ist der allgemeine Begriff für Fettsäuren, die der Körper zur Aufrechterhaltung einer funktionierenden Zellstruktur benötigt. Der Körper kann aus Pflanzen und Samen gewonnenes Omega-3 aufnehmen und diese in aktive langkettige Fettsäuren EPA und DHA umwandeln. In herkömmlichem Tierfutter sind allerdings nur sehr wenige dieser langkettigen Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA enthalten. Der beste Lieferant für diese aktiven Omega-3 Fettsäuren stammt von fettreichen Fischen und Fischöl.

Das Sporthund Dog Fish Oil wird in einer praktischen Dosierflasche geliefert. Es stehen drei verschiedene Größen zur Verfügung.

Erhältlich in 250 ml, 500 ml und 1.000 ml.

Buchweizen

Da es sich bei Buchweizen, anders als der Name vermuten lässt, NICHT um Getreide handelt, können ihn auch Allergiker verwenden. Dabei enthält Buchweizen einen großen Teil Rutin, ein Stoff der dazu beiträgt, die kleinen Blutgefäße zu stärken. Zudem fördert Buchweizen nicht nur die Durchblutung, sondern stärkt auch die Blutkapillaren.

Buchweizen enthält wichtige Nährstoffe, wie die 8 essentiellen Aminosäuren, Proteine die gut für das Gehirn sind, sowie Magnesium und B-Vitamine, die gut für das Nervensystem sind.

Im Gegenteil zu Getreide enthält Buchweizen kein Gluten, ist aber dennoch eine Quelle für hochwertige Eiweiße.

Hunde vertragen Buchweizen sehr gut. Daher kann er in deren Nahrung als Träger von Ballaststoffen eingesetzt werden.

Bananen

Die Inhaltsstoffe von Bananen schützen die Magenschleimhaut und sorgen für eine optimale Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Mit 393 mg enthalten die gelben Früchte besonders viel Kalium und mit 36 mg auch sehr viel Magnesium. Der Gehalt an Phosphor, B-Vitaminen und Selen, sowie Folsäure und Pantothensäure ist ebenfalls höher als bei anderen Früchten. Dadurch gelten Bananen als schnelle Energielieferanten und sind bei Fastenden beliebt, um ein Übersäuern des Magens zu verhindern. Hunde vertragen Bananen am besten, wenn diese überreif sind.

Rote Beete

Das Gemüse ist sehr beliebt da es viele Vitamine enthält und besonders reich an Kalium und Folsäure (93 mg) ist. Auch die Blätter sind für den Verzehr geeignet, vorausgesetzt sie wurden vorher gekocht. Diese enthalten ebenfalls viele Mineralstoffe und Vitamine, die die Leberfunktion unterstützen.

Da Rote Beete auch kleine Mengen an Nitrat einlagern kann, welches der Körper in krebserregendes Nitrit umgewandelt, sollte beim Kauf auf Bio-Qualität geachtet werden.

Außerdem sollte sie nur gekocht oder zusammen mit Milchprodukten oder Calciumsupplementen verabreicht werden. Das liegt am hohen Oxalsäuregehalt. Hunde die zu Oxalatsteinen neigen sollten daher nicht mit Rote Beete gefüttert werden.

Spinat

Spinat enthält viele für den Hund wichtige Stoffe wie Kalium (450 mg), Eisen (4 mg), Natrium (65 mg), Phosphor (45 mg) und Magnesium (23 mg) und auch Beta-Carotin ist in Spinat enthalten.

Ebenso wie Rote Beete sollte Spinat nur gekocht oder in Kombination mit einer Calciumquelle, wie Hüttenkäse, Quark, Eierschalen oder Fleischknochenmehl verabreicht werden. Um sicherzugehen, dass der Spinat kein Nitrat einlagert, das sich im Körper in krebserregendes Nitrit umwandelt, sollten Bio-Produkte bevorzugt werden.

Karotte

Karotten enthalten Balaststoffe, Mineralstoffe und fettlösliches Beta-Carotin (die Vorstufe von Vitamin A). Aus diesem Grund sind sie als pflanzliche Futterkomponente bei der Rohfütterung sehr beliebt. Auch Magnesium, Folsäure, Phosphor, Calcium und Pektin findet sich in Karotten. Die ätherischen Öle, die auch für deren Aroma sorgen, wirken sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus.

Werden Karotten roh verzehrt wirken sie treibend, gekocht eher stopfend. Bei Durchfall empfiehlt sich daher eine Karottensuppe. Diese hilft dank der enthaltenen Oligogalakturonsäure gegen schädliche Keime im Darm und hemmt dadurch den Durchfall. Die guten Darmbakterien werden dabei nicht angegriffen und der Organismus wird nicht weiter belastet.

Aufgrund der hohen Konzentration von ätherischen Ölen, sollten bei einer homöopathischen Therapie keine Karotten gefüttert werden.

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